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Einsatzgebiete

Katastrophenalarmierung

Im Katastrophenfall werden definierte Personengruppen („Einsatzkräfte“, „Krisenstab“, „Leitung“) schnell und zuverlässig alarmiert. Rückmeldungen der alarmierten Personen sind für autorisierte Rollen sichtbar, inklusive voraussichtlicher Ankunftszeit (ETA) und Status.

  • Zielgruppe: Einsatzleitung, Krisenstab, Rettungskräfte
  • Ziel: Schnelle Verfügbarkeit und Koordination unter Zeitdruck
  • Typischer Ablauf:
    1. Auslösung durch befugte Stelle mit Lagebeschreibung und Dringlichkeit
    2. Sofortige Alarmzustellung (Push), mit Fallback (SMS/Anruf) bei Zustellproblemen
    3. Rückmeldung mit ETA, Bereitschaft und ggf. Ressourcenangaben
    4. Sichtung der Rückmeldungen, automatische Eskalation bei Unterdeckung
  • Benachrichtigung & Eskalation: Priorisierte Push, Vollbild-Alarm, laute Töne; bei Nichtreaktion zeitgesteuerter Fallback (SMS/Anruf)
  • Daten & Berechtigungen: Rollen/Zugriffsrechte, Kontakt- und Standortdaten wo erlaubt, Protokollierung (Audit)
  • Erfolgskriterien: Zeit bis Bestätigung, Abdeckungsgrad, Verlässlichkeit der ETA

Ärzteruf

Bei wichtigen medizinischen Situationen kann eine Rettungskette koordiniert werden. Wenn sich zu wenige Ärzt:innen rückmelden, eskaliert der Alarm automatisch. Je nach Anwendungsfall werden differenzierte Alarmtöne und Prioritäten eingesetzt.

  • Zielgruppe: Ärzt:innen, Pflege, Leitstellen
  • Ziel: Schnelle Mobilisierung passender Qualifikationen
  • Typischer Ablauf:
    1. Auslösung mit medizinischer Kategorie (z. B. Trauma, Kardiologie)
    2. Zustellung als Push mit kategoriebasiertem Alarmton; Vollbild-Hinweis
    3. Rückmeldungen (verfügbar/nicht verfügbar)
    4. Eskalation an weitere Kreise bei Unterbesetzung
  • Benachrichtigung & Eskalation: Kategorietöne, Wiederholungen, Fallback-Kanäle; konfigurierbare Schwellwerte für Unterdeckung
  • Daten & Berechtigungen: Qualifikationsprofile, Dienstpläne, Datenschutzkonforme Verarbeitung
  • Erfolgskriterien: Anzahl verfügbarer Fachkräfte, Zeit bis Start der Maßnahme

Brandalarm

Gebäudeevakuierungen im Brandfall können zusätzlich per App alarmiert und koordiniert werden. Das System unterstützt deutliche Vollbild-Alarmanzeigen, laute Töne und Anweisungen zur Evakuierungsroute.

  • Zielgruppe: Gebäudenutzer:innen, Sicherheitsbeauftragte
  • Ziel: Schnelle und geordnete Evakuierung
  • Typischer Ablauf:
    1. Auslösung durch Brandmeldeanlage oder manuell
    2. Sofortige Alarmanzeige im Vollbild mit klaren Handlungsoptionen
    3. Wiederholte Signaltöne, visuelle Hinweise, optional Standortbasierte Hinweise (wo zulässig)
    4. Rückmeldung „Gebäude verlassen“/„Hilfe benötigt“ für Leitstelle
  • Benachrichtigung & Eskalation: Maximale Lautstärke (wo erlaubt), wiederholte Hinweise, Fallback bei nicht erreichten Geräten
  • Daten & Berechtigungen: Standortfreigaben, Barrierefreiheitsoptionen, Audit-Logs
  • Erfolgskriterien: Zeit bis Evakuierung, Rückmeldungsquote, Erreichbarkeitsrate

Sprachtext

Sprachliche Alarmtexte können mitgeschickt und über das Mobilgerät direkt abgehört werden. Dies unterstützt klare, mehrsprachige Anweisungen und reduziert Missverständnisse.

  • Zielgruppe: Breite Nutzergruppen, inkl. mehrsprachiger Teams
  • Ziel: Eindeutige mündliche Kommunikation im Alarmfall
  • Typischer Ablauf:
    1. Auslösung mit textlicher und sprachlicher Nachricht (Text-to-Speech oder Audiofile)
    2. Zustellung mit Hinweis „Sprachnachricht verfügbar“; Medienplayer steuert Wiedergabe
    3. Optional wiederholte Wiedergabe, Lautstärke-Übersteuerung (OS-konform)
    4. Bestätigung nach Anhören; Protokolliert für Nachvollziehbarkeit
  • Benachrichtigung & Eskalation: Medienplayer-Integration, dedizierte Audiokanäle, Fallback-Text bei Audioproblemen
  • Daten & Berechtigungen: Audioformate, Sprachen, Barrierefreiheit (Untertitel), Datenschutz
  • Erfolgskriterien: Verständlichkeit, Anzahl bestätigter Anhörungen, Fehlerquote bei Wiedergabe